Wettbewerb für Blechbläserquintett für Komponistinnen weltweit ohne Altersbeschränkung

Der Furore Verlag schreibt in Kooperation mit dem Zentrum Militärmusik der Bundeswehr zum ersten Mal einen internationalen Kompositionswettbewerb für Komponistinnen aller Nationalitäten und ohne Altersbeschränkung aus. Prämiert wird ein 10-minütiges Werk für klassisches Blechbläserquintett (zwei Trompeten, Horn, Posaune und Tuba) von U- bis E-Musik mit mittlerem Schwierigkeitsgrad. Schirmherr des Wettbewerbs ist der Präsident des Deutschen Musikrates, Prof. Martin Maria Krüger. Der Einsendeschluss ist der 15. April 2017.

Die fünfköpfige Jury mit Pauline Boeykens, Master of Music Tuba Performance Yale School of Music, Coach und Dozentin für Blechblasinstrumente, Berlin, Franz-Michael Deimling, Komponist und Mitglied des Vorstandes des Landesverbandes deutscher Musikschulen in Schleswig-Holstein, Prof. Dr. Vivienne Olive, Komponistin und Musikwissenschaftlerin, Astrid Stäber, Musikwissenschaftlerin und Lektorin Furore Verlag und Tobias Terhardt, Major und Leiter Heeresmusikkorps Kassel wird im Sommer 2017 die Preisträgerinnen ermitteln.

MIchael Töpel gewinnt Internationalen Kompositionswettbewerb zum Lutherjahr


500 Jahre Reformation: Der erste Preis des vom Merseburger Verlag unter der Schirmherrschaft von Bischof Prof. Dr. Martin Hein ausgeschriebenen Kompositionswettbewerbs geht an Michael Töpels 10 minütigeKomposition Confessio für Orgel: „Ein feste Burg“. 

Das prämierte Werk wird im Merseburger Verlag verlegt und ist dotiert. Das Preisgeld wird von der Werner Bosch Orgelbau GmbH gestiftet. „Wie klingt Reformation heute? Es ist eine große Herausforderung, eine Musik zu schreiben, die nicht das Vergangene beschwört, sondern die nach Freiheit klingt, nach Vertrauen, nach neuen Horizonten. Wir brauchen eine Musik, die als Musik verkündigt. Das war schon immer die Herausforderung evangelischer Kirchenmusik“, sagt Schirmherr Bischof Prof. Dr. Martin Hein über den Wettbewerb.

Musik von Komponistinnen in die Musikakademien weltweit!

Triobesetzungen mit Klavier und zwei weiteren Instrumenten oder Stimme standen im Mittelpunkt des diesjährigen siebten PEREDUR-Wettbewerbs des Kasseler Musikakademie. Mit dem Furore-Verlag stand dem Wettbewerb nun im dritten Jahr in Folge ein weiterer kompetenter Partner zur Seite. Von den teilnehmenden Ensembles waren verpflichtend zwei Werke von Komponistinnen vorzutragen.

Renate Matthei, Gründerin und Geschäftsführerin des Furore-Verlags: „Endlich ein Wettbewerb, der konkret die Situation von Komponistinnen verbessert und einen Schritt auf dem Wege zur Gleichberechtigung im Konzertbetrieb vorangeht. Die inhaltlich innovative Gestaltung mit der Vorgabe, dass mindestens zwei Werke einer Komponistin vorzutragen ist, ist jeder Ausbildungseinrichtung im musikalischen Feld national wie international zu wünschen.“

Die SiegerInnen des diesjährigen Peredur Wettbewerbs der Musikakademie Kassel in Kooperation mit dem Furore Verlag sind:

Der Kasseler Furore Verlag feierte sein 30-jähriges Jubiläum

(v.li.): Pascal Schwab (Viola), Sebastian Kuhn (Violoncello), Cornelia Schäffer (Vizepräsidentin Soroptimist International Deutschland, Prof. Annegret Huber von der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Thomas Rudolff von der IHK Kassel-Marburg, Gründerin und Geschäftsfühererin des Furore Verlags Renate Matthei, Stadträtin Anne Janz und Jisoo Chae und Yulia Mustaeva (Violine) Foto: Candy Welz

Foto: Candy Welz

Streichquartette und viel gute Laune: Mit einem großen Fest feierte der Furore Verlag sein 30-jähriges Jubiläum. Den unterhaltsamen Gastvortrag hielt Prof. Dr. Annegret Huber von der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, die auf eine sehr persönliche Art und Weise auf die 30-jährige Verlagsgeschichte zurückblickte. Streichquartette von Maddalena Laura Lombardini Sirmen, Luise Adolpha Le Beau, Matilde Capuis und Olga Magidenko hatten die Studierenden der Musikakademie der Stadt Kassel Yulia Mustaeva, Jisoo Chae (Violine), Pascal Schwab (Viola) und Sebastian Kuhn (Violoncello) unter der Leitung von Karin Wolf die Stücke einstudiert.

„Eine spannende Repertoire-Erweiterung“

Die Sonata da chiesa von Kai Schreiber für Flöte und Orgel ist „Eine spannende Repertoire-Erweiterung“.
Die Zeitschrift 'Kirchenmusik Bistum Limburg ' sagt über das Werk: 'Die „Sonata da chiesa“ des pfälzischen Komponisten ist ein dreisätziges Werk […], durchzogen von Anspielungen auf den Choral „Befiehl du deine Wege“[…],  für Duos in der Besetzung Flöte und Orgel, […]die traditionelle Wege verlassen möchte(n). Die Klanglichkeit des Stückes ist gemäßigt modern und merklich tonal orientiert. Zwar sind Dur- und Moll-Akkorde oft erweitert und die Akkordfortschreitungen oft nicht kadenziell gebunden, aber die Zusammenklänge wirken selten atonal oder zufällig. […]

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