Wettbewerb für Musiker*innen: Corona Encore: Coffee Mask – Virtuoses Spiel mit der Maske!

Start: Internationaler Streaming Duo Wettbewerb für Violine & Flöte 2020/2021

Corona Encore: Coffee Mask – Virtuoses Spiel mit der Maske!

Bis zum 20. Januar 2021 können sich InterpretInnen am erstmalig ausgeschriebenen Internationalen Duo Wettbewerb für Violine & Flöte 2020/2021 per Video-Stream beteiligen. Am Montag, 23.11.2020, fiel dazu der Startschuss in Kassel.

Der Wettbewerb inspiriert und unterstützt MusikerInnen, die als Kulturschaffende durch die Folgen der Corona-Pandemie – Shutdown, Abstand, fehlende Auftrittsmöglichkeiten, Konzertabsagen – massiv und existenziell in der Entfaltung ihrer Kunst und der Ausübung ihres Berufes beeinträchtigt sind. Die Teilnahme per Video-Stream ist kostenfrei! Ausgelobt sind Geldpreise im Gesamtwert von 4.500 Euro und attraktive Sachpreise. Alle teilnehmenden Duos werden zudem via Social-Media mit ihren Beiträgen präsentiert!

Ermöglicht haben das zahlreiche Sponsoren und Förderer – darunter auch ein Corona-Stipendium des Landes Hessen - und natürlich die engagierten OrganIsatorInnen. Als Schirmherrin unterstützt die großartige Dirigentin Marin Alsop (Baltimore Symphony Orchestra, Vienna Radio Symphony Orchestra) den Wettbewerb.

Dank Viktoria Kaunzners virtuosem Drei-Minuten-Stück „Coffee Mask“ darf es dabei durchaus auch heiter und furios zugehen. Die Komponistin und Solo-Violinistin hat mit dem Flötisten Stathis Karapanos (Leonard Bernstein Award 2020 und Lotto-Förderpreisträger des Rheingau Musik Festivals 2019) beispielhaft einen konzertanten Video-Stream eingespielt, der sicher viele Duos zur Teilnahme inspirieren wird. Eine hochkarätig und international besetzte Jury begleitet den digitalen Wettbewerb.

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Getragen wird der Wettbewerb vom Kasseler Kulturforum e.V. in Kooperation mit dem Universal Korean Organic Ensemble Viktoria & Virtuosi e.V. Die Victory Academy Berlin for musical excellence und der Furore Verlag Kassel unterstützen ihn. (kw)

Förderer und Sponsoren: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK), Sparkassenstiftung Hessen-Thüringen, Stadt Kassel, artisan e.V., Mariann Steegmann Stiftung, Dwight und Ursula Mamlok Stiftung sowie private Förderer und Sponsoren

Romance à Joséphine: Frauenlieder in der Zeit Maria Szymanowskas

Zum 230. Geburtstag von Maria Szymanowska am 14. Dezember 2019 erscheint eine neue CD mit einer breiten Vielfalt von Liedern der Romantik, eingespielt von der in Paris lebenden Mezzosopranistin Elisabeth Zapolska und dem niederländischen Pianisten Bart van Oort.

Sie enthält Lieder von Maria Szymanowska, die nie zuvor aufgenommen wurden. Des weiteren sind Werke von Fanny Hensel, Annette von Droste-Hülshoff, Louise Reichardt, Kazimiera Wołowska, La Reine Hortense, Sophie Gail, Maria Theresia von Paradis, Hélène de Montgeroult sowie Giovanni Battista Perucchini, Michal Kleofas Oginski und Franz Schubert zu hören.

Vereinte Nationen: Fanny Hensel in New York beim Tag der Menschenrechte

Fanny Hensels Musik erklingt bei den Vereinten Nationen am Tag der Menschenrechte

Die United Nations Chamber Music Society wird das Klavierquartett in As-Dur: I. Allegro moderato von Fanny Hensel geb. Mendelssohn beim virtuellen Konzert zum Tag der Menschenrechte am
10. Dezember erklingen lassen.

Es spielen: Hana Mundiya (Violine), Carol Rodland (Viola), Jia Kim (Cello), Brenda Vongova (Klavier). Mehr Informationen unter unchambermusic.org/upcoming-concerts/

Florentine Mulsant erhielt den großen Preis der SACEM für zeitgenössische Musik

Die Sacem, die französische GEMA, übergab Anfang Dezember den Grand Prix (Grand Prix de la musique classique contemporaine) den Gewinner*innen im Salle Pleyel in Paris. Erstmalig bekam eine Komponistin den großen Preis für klassische zeitgenössische Musik für ihr Lebenswerk: Florentine Mulsant.

Die Jury sagte über Florentine Mulsant: „Komplexität gemischt mit Finesse ist eins der wichtigen Kennzeichen ihrer Kompositionen. Florentine Mulsant wird sowohl von den Lehrern, die sie ausgebildet haben, als auch von ihren SchülerInnen und den Aufführenden Ihrer Werke auf der ganzen Welt geschätzt. Die Komponistin schafft es, jedem ihrer Werke einen lebhaften Ausdruck zu verleihen, der dennoch sanft und zart wirkt.“ Wie Mulsant in einem Interview im Jahr 2005 verriet, entwickelte sich ihre Leidenschaft für die klassische Musik dank eines glücklichen Zufalls: „Für meine Schwester war ein Klavier gekauft worden, doch als es ankam, war mir sofort klar, dass es für mich bestimmt war. Ich war zehn Jahre alt und von da an war das Klavier mein Begleiter für jeden Moment.“

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Orchestermusik von Komponistinnen: Mehr als 100 Orchesterwerke

Seit Jahrhunderten komponieren Frauen große Werke, doch erscheinen diese nur sehr selten auf den Konzertprogrammen. Das gilt es zu ändern. Ein Schritt dafür sind komplette Aufführungsmaterialien. Davon ist mittlerweile im Furore Verlag breite Vielfalt lieferbar, die überall aufgeführt werden kann: Werke aus Barock und Klassik über die Romantik bis hin zum 20. und 21. Jahrhundert.

Der Furore Verlag präsentiert nun einen neuen Katalog mit mehr als 100 Orchesterwerken von Komponistinnen aus der ganzen Welt.

Lieferbar sind große sinfonische Werke wie die 5. Sinfonie von Emilie Mayer (1812–1883), einer der bemerkenswertesten deutschen Komponistinnen des 19. Jahrhunderts. Des weiteren Kantaten und Messen bspw. die Quarta Messa der Mozart-Zeitgenossin Marianna Martines und Hiob von Fanny Hensel. Darüber hinaus Werke für Streichorchester wie das soeben Latin-Grammy prämierte Luces y Sombras (Licht und Schatten) der argentinischen Komponistin Claudia Montero.
Es gibt eine Vielzahl an Orchesterwerken, deren Entdeckung sich lohnt. Die Musik ist da. Nun ist es an der Zeit, dass sie überall zum Klingen gebracht wird.

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