Luise Greger in Hofgeismar - Ein Komponistinnenschicksal

Am 4. Mai 2018 findet um 19:00 Uhr im Stadtmuseum Hofgeismar eine Spurensuche statt. Mit Vorträgen über und Musik von der Kasseler Komponistin Luise Greger. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft der Hessischen Ministerin der Justiz Eva Kühne-Hörmann.

Luise Gregers (1862–1944) Herz schlug für die Musik. Sie komponierte über 150 Lieder, von denen die meisten bereits zu ihren Lebzeiten gedruckt veröffentlicht wurden; auch in zweiter oder dritter Auflage. Vieles davon ist verschollen. Sicherlich hat die Komponistin ihre Noten neben wenigen persönlichen Gegenständen beim Umzug nach Hofgeismar mitgenommen. Es ist von großem Interesse, den Verbleib dieser Noten zu erforschen. Nicht selten finden sich Schätze auf Dachböden und in Nachlässen. Letzte ZeitzeugInnen oder Nachfahren sollen mit dieser Veranstaltung dazu zu motiviert werden, alte Noten durchzuschauen und mögliche Funde für die weitere Luise Greger-Forschung zur Verfügung zu stellen.

 

Das Programm:

Lieder von Luise Greger
Eva Carlberg – Sopran, Kassel
Sebastian Thomas – Klavier, Kaufungen
Landessiegerin und Landessieger Jugend musiziert, Duo Kunstlied: Singstimme und Klavier, Altersgruppe III
(Schüler von Traudl Schmaderer, Sopranistin und Lydia Posnjakov, Pianistin)

Vorträge
„Meine URGroßmutter Luise Greger“
        Dr. Helmuth Greger –
        Urenkel der Komponistin Luise Greger
„Die Lebenssituation im Siechenhaus Hofgeismar 1939–1945“
        Dr. Roland Müller
„Die letzten Wochen – Luise Greger in Merxhausen“
        Hartwin Neumann – Vorsitzender des Kultur- und
        Geschichtsvereins Bad Emstal; „Projekt 800 Jahre
        Kloster Emstal Frauenschicksale“
„Ein Dachbodenfund“
        Dr. Angelika Horstmann – Musikwissenschaftlerin
„Luise Greger digital“
        Dr. Axel Halle – Leitender Bibliotheksdirektor
        der Universitätsbibliothek Kassel

You have no rights to post comments

Termine

Keine Termine