Heilhaus meets Furore 2015

Konzertreihe „Heilhaus meets Furore“ mit Musik und Texten aus 1001 Nacht

 Am Sonntag, den 19. Juli 2015 findet um 19 Uhr das achte Konzert der Reihe „Heilhaus meets Furore“ in Kassel-Rothenditmold statt. Der Abend ist der jungen sassanidischen Königin und Heldin von 1001 Nacht, Sheherazade gewidmet. Das Konzert beginnt mit dem Quintettsatz „Soir“ der französischen Komponistin Mel Bonis. Kurz und expressiv stimmt er auf das Folgende ein.

Ihre fantastische Geschichte beruht auf einem gewagten Experiment: Dem Plan ihres Ehemanns, sie zu töten, setzt sie nichts Geringeres entgegen als ihre Erzählkunst. Allabendlich fesselt sie ihn mit einer Erzählung, die sie an einer spannenden Stelle enden lässt mit dem Versprechen, dass es am folgenden Abend noch spannender sein wird. Weil der Sultan die Fortsetzung unbedingt hören möchte, verschiebt er sein finsteres Vorhaben auf den jeweils folgenden Tag, und nachdem sie ihn 1001 Nächte in Atem gehalten hat, ist die Sache ausgestanden, und sie hat mit Erfolg um ihr Leben erzählt.

Diese Geschichte hat den russischen Komponisten Nikolai Rimsky-Korsakov inspiriert. Seine sinfonische Orchestersuite Scheherazade op. 35 erklingt in einer Bearbeitung für Klavierquintett von Florian Noack. Klaus Schützmannsky wird Erzählungen nach 1001 Nacht präsentieren.

 

Kommentare

Angelika Klauke
0 #1 Angelika Klauke 2015-07-20 15:23
Der Besuch des Konzerts begeisterte mich. Es begann mit dem Trio Soir op. 76 von Mel Bonis , bearb. für Klavierquintett von Barbara Gabler. Das Original (V, Vc, Klav) wurde hier um Klarinette und Kontrabass erweitert. Die Holzbläserklangfarbe und Verstärkung der Basslinie bewirkten schmeichelnde Verdichtung und ansprechende Auffächerung zugleich. Kongenial vorgetragen von Di Wang (Klar), Wolfgang Bender (V), Barbara Gabler (Vc), Regine von Lühmann (Kb) und Florian Noack (Klav) konnten die begeisterten Zuhörer in der ausverkauften Lagerhalle des Furore Verlags das Werk entspannt genießen. Ohne Bruch schloss sich Teil 2 musikalisch an: Lesungen aus der Erzählung Scheherazade im Wechsel mit der gleichnamigen Sinfonischen Suite op. 35 von Nikolay Rimsky-Korsakov; für das Quintett gekonnt bearbeitet von Florian Noack. Die tragenden Partien lagen bei Violine und Klarinette. Der hochkarätige makellose Vortrag verbreitete atemlose Stille. Begeisterter Applaus und eine Zugabe.

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