Orchestermusik von Komponistinnen: Mehr als 100 Orchesterwerke

Seit Jahrhunderten komponieren Frauen große Werke, doch erscheinen diese nur sehr selten auf den Konzertprogrammen. Das gilt es zu ändern. Ein Schritt dafür sind komplette Aufführungsmaterialien. Davon ist mittlerweile im Furore Verlag breite Vielfalt lieferbar, die überall aufgeführt werden kann: Werke aus Barock und Klassik über die Romantik bis hin zum 20. und 21. Jahrhundert.

Der Furore Verlag präsentiert nun einen neuen Katalog mit mehr als 100 Orchesterwerken von Komponistinnen aus der ganzen Welt.


Lieferbar sind große sinfonische Werke wie die 5. Sinfonie von Emilie Mayer (1812–1883), einer der bemerkenswertesten deutschen Komponistinnen des 19. Jahrhunderts. Des weiteren Kantaten und Messen bspw. die Quarta Messa der Mozart-Zeitgenossin Marianna Martines und Hiob von Fanny Hensel. Darüber hinaus Werke für Streichorchester wie das soeben Latin-Grammy prämierte Luces y Sombras (Licht und Schatten) der argentinischen Komponistin Claudia Montero.
Es gibt eine Vielzahl an Orchesterwerken, deren Entdeckung sich lohnt. Die Musik ist da. Nun ist es an der Zeit, dass sie überall zum Klingen gebracht wird.

Preisträgerkonzert des Peredur-Wettbewerbs am 24. Januar 2019

Am 23. November 2018 fand der gemeinsam vom Förderverein Stiftung PEREDUR e.V., dem Furore Verlag und der Musikakademie Kassel veranstaltete Peredur-Wettbewerb statt. In diesem Jahr waren Duobesetzungen gefragt. Die teilnehmenden Studierenden stellten sich am Wettbewerbstag in zwei Runden, einer nichtöffentlichen am Vormittag und dem öffentlichen Finale am Abend, dem Urteil einer Jury. Aber auch die Urteilskraft des Publikums war gefragt, denn neben den drei Jurypreisen wurde nach dem Finale ein Publikumspreis vergeben. Für die teilnehmenden Ensembles galt wieder die Verpflichtung, zwei Werke von Komponistinnen vorzutragen.

Am 24. Januar 2019 präsentieren sich die Preisträger im Hessischen Landesmuseum.

Michael Töpels “Friedenskantate” in Kassel

Am Sonntag, den 3. Februar 2019, 15:00 Uhr wird die Friedenskantate von Michael Töpel in der ev. Petrus-Kirche in Kassel (Kirchditmold) aufgeführt. Es singen Martina Nawrath (Sopran), Barbara Emilia Schedel (Mezzosopran), Johannes An (Tenor), Andreas Jäpel (Bariton), Musiker des Staatsorchesters Kassel und die Kantorei Kirchditmold unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Michael Gerisch.

Tickets sind über ADticket und Reservix erhältlich. Weitere Informationen zur Veranstaltung hier.

Internationaler Kompositionswettbewerb für Komponistinnen

„EMOTION für Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn“

Der Förderverein Archiv Frau und Musik Kassel e.V. schreibt zusammen mit dem Militärmusikdienst der Bundeswehr einen internationalen Kompositionswettbewerb für Komponistinnen aller Nationalitäten und ohne Altersbeschränkung aus. Der Wettbewerb wird unterstützt vom Hessischen Ministerium der Justiz.
Inhalt des Wettbewerbs ist ein 10-minütiges Werk für klassisches Holzbläserquintett (Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn) von E- bis U-Musik mit mittlerem Schwierigkeitsgrad.
Das Repertoire der Holzbläserensembles ist sehr breit gefächert. Dies zeigt sich deutlich an den Programmen der vielen Holzbläserensembles, welche von Klassik über Jazz bis hin zu Pop reichen. Doch was fehlt, sind Kompositionen von Frauen.
So entstand die Idee zur Wettbewerbsausschreibung zusammen mit dem Militärmusikdienst der Bundeswehr, um hier Abhilfe zu schaffen und Komponistinnen zu ermutigen, für Holzbläserquintett zu schreiben.

Einsendeschluss ist der 31.01.2019

weitere Informationen unter www.komponistinnen.de

Renate Matthei ist Preisträgerin der Stiftung "Aufmüpfige Frauen"

Die Verlegerin Renate Matthei hat am Freitag, den 12. Oktober 2018 in einer feierlichen Preisverleihung in der  Bürgerinnenhalle des Rathauses der Stadt Dortmund den Preis der „Stiftung Aufmüpfige Frauen“ erhalten. Die Stiftung zeichnet Renate Matthei aus, weil sie die tradierte Vorstellung, dass Frauen nicht komponieren können, gründlich vom Tisch gefegt hat.

Renate Matthei, Verlegerin, einzigartige Förderin von Komponistinnen, hatte den Mut, bereits 1986 den Furore Verlag exklusiv für Werke von Komponistinnen zu gründen. Mehr als 2.000 Werke von über 170 musikschaffenden Frauen aus Europa, Amerika, Asien und Australien sind mittlerweile bei Furore verlegt. Sie ist darüber hinaus gesellschafts- und kulturpolitisch für Frauen, insbesondere für Musikerinnen und Künstlerinnen, engagiert.

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