Außergewöhnliches Treffen auf der Frankfurter Musikmesse

SchülerInnen und Profis an Blechblasinstrumenten trafen sich auf der internationalen Musikmesse in Frankfurt: Zum traditionellen Empfang der Verlage Furore, Pan und Merseburger am Freitag, den 13. April 2018 spielten ein Ensemble der Bläserschule Frankfurt unter der Leitung von Sunhild Pfeiffer und Mitglieder des Heeresmusikkorps der Bundeswehr im Wechsel. Hauptmann Jürgen Albrecht (Zentrum Militärmusik der Bundeswehr) würdigte in einer kurzen Ansprache die Leistung der SchülerInnen aus Frankfurt. Für die zahlreichen Zuschauer spielten die Ensembles ein buntes und kurzweiliges Programm. Ein besonderes Highlight war dabei die Aufführung von Luise Gregers "Vorspiel zum Märchenspiel Gänseliesel" in der Bearbeitung für Bläsersextett vom Martin Forciniti.

Die Verlage Furore, PAN und Merseburger stellten vom 11. - 14. April 2018 auf der Musikmesse in Frankfurt zahlreiche Neuerscheinungen vor. Darunter befinden sich zum Beispiel Orchesterwerke von Mel Bonis im Furore Verlag, einige neue Werke in der Grenzland Edition, Violoncello-Duos von Bartók im Pan Verlag und ein neuer Band der Reihe "Synagogalmusik" im Merseburger Verlag

 

 

Eine überzeugende Idee für Musikschulen

Der Landesverband der Musikschulen Schleswig Holstein hat eine Imagefilmreihe ins Leben gerufen.

Die Musik dazu stammt von Franz-Michael Deimling, das „Schnell herbei“ aus der „Ersten Plöner Musik“, erschienen im Pan Verlag: Hier gibt es mehr Infos zur Edition.

Die Dreharbeiten führten das Filmteam nach Rendsburg, Schleswig, Westerland und Bad Oldesloe. In den Filmen werden verschieden Arbeitsschwerpunkte der VdM Musikschulen wie Inklusion, Klassenmusizieren, Einzelunterricht und Studienvorbereitende Ausbildung, Ensemblearbeit thematisiert.

Hier sind die Imagefilme (Youtube):
Blickpunkt#1 aus Rendsburg
Blickpunkt#2 aus Schleswig
Blickpunkt#3 aus Westerland

Musik für Orgel und Holzbläserquartett

Am Karfreitag (30.03.) wurde im ARD-Gottesdienst der Choral "Nun gehören unsre Herzen" (EM 2195) von Richard Lörcher in einer Fassung für Holzbläserquartett und Orgel von Matthias Drude uraufgeführt. Das Holzbläserquartett in der Choralbearbeitung "Nun gehören unsre Herzen" kann auch durch ein Streichquartett ersetzt, die Orgelpedalstimme durch einen Kontrabass verstärkt werden. Die Musik bietet sich z. B. für Gottesdienste an, bei denen aufgrund einer Kantatenaufführung ein Kammerorchester mitwirkt.

 

 

160 Jahre Mel Bonis

2018 feiern wir den 160. Geburtstag der spätromantischen französischen Komponistin Mel Bonis. Ihre Kompositionen klingen großartig und sind handwerklich meisterhaft.
Mel Bonis (1858-1937) ist ein Beispiel dafür, dass man auch heute überraschende Entdeckungen machen kann. Über ihr kammermusikalisches Werk Soir Matin schrieb die Kritik:

"Musik, wie Richard Strauss sie geschrieben hätte, wäre er Debussy gewesen. Selbst wenn Mel Bonis nur dieses eine Werk geschrieben haben sollte, reiht sie sich damit in die Schar der großen Meister der vorvergangenen Jahrhundertwende ein."

Viele Werke der großartigen Komponistin sind im Furore Verlag erschienen.

Jubiläen 2018

Wilhelmine von Bayreuth starb am 14. Oktober 1758 - also vor 260 Jahren. Das von ihr in Auftrag gegebene UNESCO-Weltkulturerbe Markgräfliches Opernhaus Bayreuth wird im April 2018 nach Restaurierungsarbeiten mit einem Feuerwerk an Sonderveranstaltungen wieder eröffnet. Hier mehr Infos zu ihr und ihren Werken

Maddalena Laura Lombardini Sirmen starb am 18. Mai 1818 in Venedig. In diesem Jahr können wir Ihren 200. Todestag begehen. Hier mehr Infos zu ihr und ihren Werken.

In diesem Jahr feiern wir auch den 160. Geburtstag der spätromantischen französischen Komponistin Mel Bonis. Zum Geburtstag wurden ihre Orchesterwerke in einem besonderen Katalog vorgestellt. Hier können Sie darin stöbern.

Die Musik ist weiblich: Erfolgreicher Peredur-Wettbewerb 2017

Am 24. November fand der gemeinsam vom Förderverein Stiftung PEREDUR e.V., dem Furore Verlag und der Musikakademie Kassel veranstaltete Peredur-Wettbewerb statt. In diesem Jahr waren Duobesetzungen gefragt. Die teilnehmenden Studierenden stellten sich am Wettbewerbstag in zwei Runden, einer nichtöffentlichen am Vormittag und dem öffentlichen Finale am Abend, dem Urteil einer Jury. Aber auch die Urteilskraft des Publikums war gefragt, denn neben den drei Jurypreisen wurde nach dem Finale ein Publikumspreis vergeben. Für die teilnehmenden Ensembles galt wieder die Verpflichtung, zwei Werke von Komponistinnen vorzutragen.

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