Spannende Neuentdeckung: Die Erstveröffentlichung des Streichquartetts e-Moll von Hans Chemin-Petit

Das Bentz-Quartett, eines von wenigen reinen Frauenensembles der Zeit, spielte am 6. November 1925 in Göttingen im Studentenheim am Wilhelmsplatz die Uraufführung von Hans Chemin-Petits Streichquartett e-Moll. Jetzt wurde das Werk erstmalig veröffentlicht.
 
Die dreisätzige Komposition bietet allen Quartettmitgliedern gleich hohe Anteile an der musikalischen Gestaltung. Im ersten Satz dominiert das Zwiegespräch zwischen den Violinen und Viola/Violoncello. Satz II, Tema con variationi, bietet ein bewegtes Miteinander, bei dem die musizierenden Paare durchgewechselt werden. Die Komposition mündet in einen bewegenden Schlussteil, die „Elegie für einen Freund“.

Grandiose Uraufführungen der Siegerstücke für Blechbläserquintett

Sternstunde des „Aufbruchs“

Die drei preisgekrönten Werke des Wettbewerbs „Aufbruch für zwei Trompeten, Horn, Posaune und Tuba“ erlebten Ende August in Kassel eine grandiose Uraufführung. Das Blechbläserquintett des Heeresmusikkorps Kassel unter Leitung von Oberstabsfeld­webel Reinhard Meissner spielte die drei Siegerstücke vor einem begeisterten Publikum in der vollbesetzten Kasseler Elisabethkirche. Dr. Eva Schulz-Jander vom Kasseler Kulturforum als Veranstalter wünschte in ihrer Eingangsrede den Werken „viel Erfolg, mögen sie oft, oft zu Gehör gebracht werden“.

Urkundenübergabe

Die Preisträgerinnen Tina Ternes (D): 1. Preis für „Aufbruch“, Caroline Charrière (CH): 2. Preis für „Awakening“ und Aude Clesse (F): 3. Preis für „Bric à brac“ waren zum Konzert nach Kassel gekommen. Die Urkundenübergabe an sie übernahmen die Veranstalter des Wettbewerbs, Renate Matthei vom Furore Verlag und Hauptmann Jürgen Albrecht vom Zentrum Militärmusik der Bundeswehr. Die mit Preisen zwischen 500,00 und 2.000,00 € dotierten prämierten Werke werden im Kasseler Furore Verlag verlegt.

Neu: Liszt-Jahrbuch herausgegeben von Christiane Wiesenfeldt

Liszt-Jahrbuch Band 2 (Jg. 2017/18): Liszt und die Vokalmusik

Neu im Merseburger Verlag: Das Liszt-Jahrbuch setzt sich zum Ziel, die Liszt-Forschung in dieser speziellen Studienreihe themengebunden neu zu beleben. Angesprochen werden für die jeweiligen Themenbände renommierte wie junge Autoren. Die Beiträge erscheinen auf deutsch und englisch. Das Jahrbuch versteht sich als Forum und internationale Diskussionsplattform aktueller musikwissenschaftlicher Forschungen rund um Franz Liszt.

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Termine

Freitag, 09. März 2018, 13:00 -18:00
Recorder Summit Schwelm
Samstag, 10. März 2018, 13:00 -18:00
Recorder Summit Schwelm