Luise Greger in Greifswald: Hansische Frouwen: „Bemerkenswerte Greifswalderinnen“

10. März 2020, 17:00 Uhr, Greifswald, Sozio-Kulturelles Zentrum Sankt Spiritus Greifswald
Hansische Frouwen: „Bemerkenswerte Greifswalderinnen“
Vortrag mit Dr. Helmuth Greger


Ihre ersten 26 Jahre verlebte Luise Greger in Greifswald. In dieser Zeit begleitete sie ihre Mutter ein Jahr lang auf einer Reise nach Italien und in die Schweiz. Später besuchte sie die Musikhochschule in Berlin. Über ihr Leben und Werk in der Kasseler Zeit ist recht viel bekannt, allerdings fehlen Informationen zu ihrer Zeit in Greifswald. Der Urenkel Dr. Helmuth
Greger stellt in dieser Veranstaltung Noten, Bilder und Informationen über seine Vorfahrin vor.
Sozio-Kulturelles Zentrum Sankt Spiritus Greifswald

Die Musik ist weiblich: Erfolgreicher Peredur-Wettbewerb 2017

Am 24. November fand der gemeinsam vom Förderverein Stiftung PEREDUR e.V., dem Furore Verlag und der Musikakademie Kassel veranstaltete Peredur-Wettbewerb statt. In diesem Jahr waren Duobesetzungen gefragt. Die teilnehmenden Studierenden stellten sich am Wettbewerbstag in zwei Runden, einer nichtöffentlichen am Vormittag und dem öffentlichen Finale am Abend, dem Urteil einer Jury. Aber auch die Urteilskraft des Publikums war gefragt, denn neben den drei Jurypreisen wurde nach dem Finale ein Publikumspreis vergeben. Für die teilnehmenden Ensembles galt wieder die Verpflichtung, zwei Werke von Komponistinnen vorzutragen.

Eine überzeugende Idee für Musikschulen

Der Landesverband der Musikschulen Schleswig Holstein hat eine Imagefilmreihe ins Leben gerufen.

Die Musik dazu stammt von Franz-Michael Deimling, das „Schnell herbei“ aus der „Ersten Plöner Musik“, erschienen im Pan Verlag: Hier gibt es mehr Infos zur Edition.

Die Dreharbeiten führten das Filmteam nach Rendsburg, Schleswig, Westerland und Bad Oldesloe. In den Filmen werden verschieden Arbeitsschwerpunkte der VdM Musikschulen wie Inklusion, Klassenmusizieren, Einzelunterricht und Studienvorbereitende Ausbildung, Ensemblearbeit thematisiert.

Hier sind die Imagefilme (Youtube):
Blickpunkt#1 aus Rendsburg
Blickpunkt#2 aus Schleswig
Blickpunkt#3 aus Westerland

Musikalische Dialoge zum Reformationsjubiläum

Dialoge 2017

Am 18. und 19. November finden in Dortmund und Siegen Konzerte mit Werken von Karin Haußmann und Martin Herchenröder statt. Gespielt werden Auftragskompositionen der Ev. Kirche in Westfalen in der Reihe »Dialoge 2017«. "Gottes Schweigen (Aus tiefer Not)" von Martin Herchenröder erlebt dabei am Sonntag seine Uraufführung in der Siegener Nikolaikirche.

500 Jahre nach der Reformation wird Martin Luthers Erbe in der Evangelischen Kirche von Westfalen auch musikalisch fortgeschrieben: mit der Reihe »Dialoge 2017«. Sechs Auftragskompositionen sind dazu entstanden, die ein Zwiegespräch zu ausgewählten Bach-Kantaten eröffnen – »inspiriert von Text, Form oder auch durch freie Assoziationen«, so Landeskirchenmusikdirektor Ulrich Hirtzbruch, der das Konzept entwickelt hat. Im Rahmen eines Konzertes oder Gottesdienstes kommen die neuen Werke zusammen mit der jeweiligen Bach-Kantate zur Aufführung. Als Text für die Neukompositionen waren Bibeltexte, geistliche Lyrik oder auch andere poetische Werke möglich. Wichtig war, dass der Chorpart von Laienchören zu realisieren ist.

160 Jahre Mel Bonis

2018 feiern wir den 160. Geburtstag der spätromantischen französischen Komponistin Mel Bonis. Ihre Kompositionen klingen großartig und sind handwerklich meisterhaft.
Mel Bonis (1858-1937) ist ein Beispiel dafür, dass man auch heute überraschende Entdeckungen machen kann. Über ihr kammermusikalisches Werk Soir Matin schrieb die Kritik:

"Musik, wie Richard Strauss sie geschrieben hätte, wäre er Debussy gewesen. Selbst wenn Mel Bonis nur dieses eine Werk geschrieben haben sollte, reiht sie sich damit in die Schar der großen Meister der vorvergangenen Jahrhundertwende ein."

Viele Werke der großartigen Komponistin sind im Furore Verlag erschienen.

Spannende Neuentdeckung: Das Streichquartett e-Moll von Hans Chemin-Petit

Das Bentz-Quartett, eines von wenigen reinen Frauenensembles der Zeit, spielte am 6. November 1925 in Göttingen im Studentenheim am Wilhelmsplatz die Uraufführung von Hans Chemin-Petits Streichquartett e-Moll. Jetzt erschien das Werk im Merseburger Verlag.
 
Die dreisätzige Komposition bietet allen Quartettmitgliedern gleich hohe Anteile an der musikalischen Gestaltung. Im ersten Satz dominiert das Zwiegespräch zwischen den Violinen und Viola/Violoncello. Satz II, Tema con variationi, bietet ein bewegtes Miteinander, bei dem die musizierenden Paare durchgewechselt werden. Die Komposition mündet in einen bewegenden Schlussteil, die „Elegie für einen Freund“.

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